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Ich mache, also wirke ich!? Qualitative Indikatoren in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

28.05. - 29.05.10

Ort: Berlin

BildanfangViele Hände bei gemeinsamer Arbeit. Quelle: nord-sued-bruecken.deBildende

Immer wieder sind entwicklungspolitische Vereine und Gruppen mit dem Problem konfrontiert zu überprüfen oder den Geldgebern zu "belegen", was ihre Aktivitäten und Maßnahmen bewirken, bewegen oder auslösen. Da wird z.B. eine öffentliche Veranstaltung "erfolgreich" durchgeführt. Aber, was heißt erfolgreich und woran lässt sich dieser Erfolg ablesen? Oder: Im Rahmen einer Projektwoche werden Jugendliche für den Fairen Handel sensibilisiert. Jedoch, lässt sich diese Sensibilisierung, die erst einmal im Kopf und Herzen stattfindet, überhaupt erkennbar darstellen und wenn ja, wie?

Bei der Überprüfung der eigenen Ergebnisse, Ziele oder direkten Wirkungen einer Maßnahme helfen sogenannte Indikatoren. Indikatoren zeigen an, woran und wie die Veränderung eines Zustandes quantitativ und qualitativ beobachtet oder gemessen werden kann. Ein quantitativer Indikator ist noch einfach zu bilden und auch zu überprüfen. Demgegenüber ist die Formulierung von qualitativen Indikatoren deutlich schwerer.

Ziel & Zielgruppe

Im Sinne des Lernens, der Verbesserung der eigenen Arbeit und der Berichterstattung möchte der Workshop Engagierten aus entwicklungspolitischen Vereinen konkrete Hinweise und Hilfestellung dazu geben, was Indikatoren sind, wie man sie realistisch und für die eigene Arbeit angepasst entwickelt und wozu sie gut sind. Neben den Inputs von Dr. Claudia Bergmüller (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft I der Universität Erlangen-Nürnberg) sollen in Arbeitsgruppen selbst qualitative Indikatoren entwickelt und im Austausch mit anderen Teilnehmer/-innen diskutiert werden.

Eine Veranstaltung der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Anmeldeschluss war der 30. April 2010, es sind jedoch noch einige wenige Plätze zu vergeben. 


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