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Zwischen Bagdad, Teheran und Kairo - Autokratische Herrschaft, soziale Umbrüche und Demokratiebewegungen in der arabisch-islamischen Welt
20.05. - 25.05.12
Ort: Berlin
Bildende
Der Abzug der US-Truppen aus dem Irak lässt offen, ob dort nach dem Sturz Saddam Husseins endlich Frieden und demokratische Verhältnisse einkehren. Auch das Nachbarland Iran steht – wie die Volksbewegung gegen die Manipulation der Präsidentenwahl 2009 gezeigt hat – vor inneren Zerreißproben.
Dort wie in Saudi-Arabien wurde der Ölreichtum kaum zu wirtschaftlicher Modernisierung genutzt. Das verhindern korrupte Eliten und der Einfluss eines fundamentalistischen Islam, der den Frauen gesellschaftlichen Einfluss verwehrt. Aber im sogenannten arabischen Frühling 2011 eröffneten sich mit dem Sturz von Diktatoren wie Mubarak und Gaddafi (andere wanken seitdem) plötzlich Perspektiven für einen demokratischen Wandel der Region. Im Zuge des Seminar sollen diese Prozesse näher beleuchtet und diskutiert werden.
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