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Kasseler Erklärung zum Globalen Lernen in Hessen

BildanfangLogo EPN Hessen. Quelle: epn-hessen.deBildende

Bildung in der globalisierten Welt ist Ausgangspunkt für ein friedvolles, gerechtes Miteinander der Menschen. Deshalb werben nicht nur Bildungsträger, Verbände und Organisationen der Eine-Welt-Arbeit für das Globale Lernen. Auch Elternverbände, die Wissenschaft und Teile der Wirtschaft sprechen sich für den Entwurf aus. Die hessische Bildungspolitik verschließe sich jedoch in weiten Teilen bis heute vor den Herausforderungen und drängenden Problemen in Hessen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kongress "Bildung ist Zukunft. Globales Lernen in der Schule" haben sich am 30./31.10.2009 in Kassel mit Notwendigkeiten und Herausforderungen des Globalen Lernens in Hessen befasst. Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen - EPN - und Teilnehmer/-innen des Kongresses die "Kasseler Erklärung" mit Forderungen an die Schulpolitik der Landesregierung.

Darin fordert EPN Hessen, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der über achtzig hessenweiten Mitgliedsorganisationen, die Landesregierung auf, in Schule und Lehrerbildung den Orientierungsrahmen "Globale Entwicklung" der KMK umzusetzen und gemäß der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" die Aspekte des "Globalen Lernens" als essentiellen Bestandteil schulischer und außerschulischer Praxis aufzunehmen. Notwendig sei jetzt die flächendeckende und strukturelle Verankerung, Rahmenbedingungen und Anreize müssten geschaffen werden.

Die vollständige Erklärung und weitere Informationen zum Kongress finden sich auf der Website von EPN Hessen.


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