Hier finden Sie eine Aufstellung bundesweiter und regionaler Kampagnen und Aktionen zu Themen Globalen Lernens.
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Fair Flowers - Mit Blumen für Menschenrechte
Unter dem Motto "Fair Flowers - mit Blumen für Menschenrechte" starteten verschiedene Nichtregierungsorganisationen eine europäische Kampagne zur Einhaltung von internationalen Arbeitsrechten in der Blumenindustrie. Die Kampagne will auf die schlechten Arbeitsbedingungen auf Blumenfarmen in Entwicklungsländern aufmerksam machen und diejenigen Betriebe zertifizieren, die menschenwürdige Arbeitsbedingungen erfüllen und die Umwelt schützen.
FairWertung
Die Kampagne FairWertung setzt sich für den verantwortlichen Umgang mit alten Kleidungsstücken ein. Sie möchte zum umweltverträglichen Sammeln und Verwerten von gebrauchten Kleidungsstücken anregen. Dazu hat der Dachverband FairWertung e.V. Standards für den Umgang mit alter Kleidung entwickelt, die Partnerorganisationen von FairWertung einhalten müssen. Die Internetseite der Kampagne bietet Hintergrundinformationen und Materialien zum Thema Textilrecycling an. Anregungen und Hilfestellungen für den eigenverantwortlichen Umgang mit ausrangierter Kleidung gehören auch dazu.
Faire Woche 2012
Jedes Jahr im September veranstaltet TransFair zusammen mit vielen Partnerorganisationen die Kampagne "Faire Woche" bei der sich in ganz Deutschland tausende von Menschen für den Fairen Handel einsetzen. Zur fairen Woche gibt es jedes Jahr zahlreiche Aktionen und Informationsveranstaltungen. Aktionsmaterialien stehen kostenlos auf der Homepage zur Verfügung und können bestellt werden. Zum zehnjährigen Bestehen 2011 erreichte die Aktionswoche unter dem Motto "Fair ist mehr!" mit knapp 5.000 Terminen eine Rekordbeteiligung.
Fairtrade Schools in NRW
Im Rahmen der Schulkampagne zeichnet TransFair Schulen zu "Fairtrade-Schools" aus. Die Kampagne bietet Schulen in NRW die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Neue Kampagne: Fairtrade-Towns
Kommunen in Deutschland konnten sich 2009 erstmals um den Titel "Fairtrade-Stadt" bewerben. Die von TRANSFAIR getragene Kampagne will unterschiedliche Akteure/-innen aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen, die in ihrer Kommune aktiv werden und daran arbeiten, dass der Faire Handel in Deutschland bekannter wird. In ihrem Engagement werden die Städte, Kreise und Gemeinden mit vielfältigen Aktionsvorschlägen und Materialien unterstützt.
Fairtrade-Frühstück
"Transfair" rief wieder dazu auf, zu Hause, in der Schule, der Kirchengemeinde oder am Arbeitsplatz ein Fairtrade-Frühstück zu veranstalten und so ein Zeichen für einen gerechteren Konsum zu setzen. Jedes Jahr findet die Aktion zwischen dem 20. April und dem 20. Mai statt.
Fatal Transactions
Die internationale Kampagne "Fatal Transactions" informiert über die politischen und ökonomischen Hintergründe von Kriegen in Afrika und legt die illegale Ressourcenausbeutung sowie die Profitinteressen transnationaler Konzerne offen.
Fußball ohne Grenzen. Faires Spiel - Fairer Handel
Die Kampagne "Fußball ohne Grenzen. Faires Spiel - Fairer Handel" will Globales Lernen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung zugänglich machen. Bisher gibt es keine Materialien, die Förderschwerpunkte wie Sehen, Hören und Kommunikation, Lernen und geistige Entwicklung berücksichtigen. Aus diesem Grund hat der Verein "Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V." (bezev) im Rahmen der Kampagne Bildungsmaterialien entwickelt, die in der Förderschule sowie im Gemeinsamen Unterricht ab Sekundarstufe I eingesetzt werden können. Ein Handbuch vermittelt didaktische Anregungen und Ideen, wie Globales Lernen anhand des Themas Fußball in der Schule umgesetzt werden kann.
Für das Recht, die Menschenrechte zu verteidigen
Die Aufgabe der Menschrechtsverteidiger/-innen in Kolumbien ist gefährlich. Wer sich in Kolumbien für Menschenrechte einsetzt, riskiert nicht nur Drohungen und Angriffe, sondern auch wiederholt Strafprozesse. Hinzu kommt, dass im April 2009 Dokumente öffentlich wurden, die eine Spionageoperation seitens des kolumbianischen Geheimdienstes Departamento Administrativo de Seguridad (DAS) belegen und eine Einschränkung oder Neutralisierung der Menschrechtsverteidiger/-innen fordern. Der kolumbianische Geheimdienst DAS untersteht direkt dem Präsidenten. Daher haben verschiedene Menschrechtsorganisationen aus aller Welt am 9. September 2009 in Bogotá die „Kampagne für das Recht, die Menschenrechte in Kolumbien zu verteidigen“ ins Leben gerufen.