Kein Schnitt ins Leben - Die terre des femmes-Kampagne gegen Genitalverstümmelung
Bildende
Terre des femmes setzt sich gegen die weibliche Genitalverstümmlung ein. In Deutschland leben laut der Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen mehr als 20.000 betroffene Frauen, über 4.000 Mädchen könnte dasselbe Schicksal ereilen. Aus traditionellen Glaubensgründen würden noch immer viele Familien an diesem Eingriff festhalten und nach Ärzt/-innen oder Bescheider/-innen suchen, oft auch in den vorwiegend afrikanischen Herkunftsländern der Familien. Terre des femmes will junge Mädchen vor den Folgen dieser oft tödlichen Beschneidung schützen und involvierte Berufsgruppen wie Ärzt/-innen, Erzieher/-innen sowie Lehrer/-innen während ihrer Ausbildung aufklären und schulen. Für Kinder, so der Verein, müssten ärztliche Vorsorgeuntersuchungen zudem verpflichtend sein.
Am 6. Februar, dem Internationalen Tag der Genitalverstümmlung, findet auch 2012 wieder eine Bücheraktion statt: In verschiedenen Städten werden zusammen mit Buchhandlungen Büchertische und gestaltete Schaufenster zu dem Thema organisiert.
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