Klima fair bessern - internationale Kampagne Armut und Klimagerechtigkeit
Bildende
Die katholischen entwicklungspolitischen Hilfswerke Österreichs starteten im Dezember 2008 die internationale Kampagne zu Armut und Klimagerechtigkeit, damit Österreich mit anderen UN-Mitgliedsstaaten eine verbindliche Vereinbarung zu Themen der Klimagerechtigkeit erarbeitet.
Klimawandel ist eine Frage von Gerechtigkeit. Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, sind am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen. Menschen in Entwicklungsländern leiden unter unregelmäßigen Niederschlägen, Hitze und Stürmen, welche die Lebensumstände und das Leben der Schwächsten bedrohen.
Mit der Kampagne "Klima fair bessern!" wollen die kirchlichen Hilfswerke ihre Verantwortung im Einsatz für die Schwächsten und Ärmsten auf der Welt wahrnehmen. Es soll auf die moralische Verpflichtung der Länder wie Österreich aufmerksam gemacht und politischer Druck auf die Entscheidungsträger/-innen ausgeübt werden. Ziel ist, dass folgende Forderungen der internationalen Kampagne Niederschlag im Kyoto-Folge-Abkommen finden:
- stärkere Verbindlichkeit in Bezug auf eine Reduktion der Emissionen durch Industrieländer um 40 Prozent
- finanzielle Unterstützung für Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern
- und Gerechtigkeit für ein Recht auf Entwicklung für alle.
Die Kampagne "Klima fair bessern!" wird in Österreich von der Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission durchgeführt. Weitere Informationen und Aktionsideen finden sich auf der Kampagnenwebsite.
Springen Sie direkt: zur Hauptnavigation, zum Seitenanfang
