StopEPA
Bildende
EPA steht für Economic Partnership Agreements (Wirtschaftspartnerschaftsabkommen). Bis Ende 2007 sollten die Verträge über die zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und 78 Staaten in Afrika, der Karibik und im Pazifik abgeschlossen sein. 20 von 78 Staaten haben unter Druck der EU ein sog. Interimabkommen abgeschlossen. Die karibischen Staaten haben ein umfassendes EPA unterzeichnet. Alle übrigen Länder sollen nun in einer zweiten Verhandlungsrunde Freihandelsabkommen akzeptieren, die u.a. auch die Liberalisierung von Dienstleistungen umfasst. Es ist zu befürchten, dass die geplanten EPA die Armut in den Entwicklungsländern eher vertiefen als beseitigen werden. Daher hat das Africa Trade Network die internationale „StopEPA“-Kampagne ins Leben gerufen, die sich u.a. auch für wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Alternativen einsetzt. Mittlerweile sind 164 Netzwerke und Organisationen aus der ganzen Welt daran beteiligt. Durch eine Unterschrift oder durch die Teilnahme an der E-PostCard Aktion kann jeder die Kampagne unterstützen. Weiterhin stehen auf der Kampagnen-Homepage zahlreiche Hintergrundmaterialien zum Download bereit.
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