Konflikte
Arbeitblatt für Sek.II "Aufarbeitung von Kriegen und Konflikten" Unter dem Begriff Transitional Justice werden unterschiedliche Ansätze zusammengefasst, die zur Aussöhnung von Konfliktgruppen führen sollen. Auf welche unterschiedlichen Arten das geschehen kann, zeigt das Arbeitsblatt. Die Schüler/-innen vergleichen und bewerten die Ansätze zur Konfliktaufarbeitung durch die Wahrheits- und Versöhnungskommissionen in Südafrika, die internationale Strafverfolgung in der Demokratischen Republik Kongo und die so genannten Gacaca-Gerichte in Ruanda.
In Kolumbien finden seit mehr als vier Jahrzehnten bewaffnete Auseinandersetzungen statt. Seit 1964 sind etwa 200.000 Menschen umgekommen, Tausende wurden entführt und auch heute noch befinden sich viele in der Gewalt von Guerilla-Organisationen. Die Schüler/-innen erarbeiten sich Informationen über die Geschichte des Konflikts, lernen den Unterschied zwischen Guerilla und Paramilitärs kennen und diskutieren, welche Verhältnisse in einem Staat die Entstehung von Guerilla-Organisationen und paramilitärischen Gruppen begünstigen.
Das Heidelberger Institute für Internationale Konfliktforschung (HIIK) erstellt jedes Jahr ein "Konfliktbarometer" der die Konflikte auf der ganzen Welt nach ihrem Grad der Gewalteskalation in einer fünfstufigen Skala misst. Die regionale Verteilung von Konflikten im Jahr 2006 werden hier dargestellt.
Das Arbeitsblatt bietet eine Chronik, mithilfe derer die Schüler/-innen die Entwicklung des Konflikts in Thailand nachvollziehen können. Sie beschäftigen sich mit den Postionen der Gruppen der Rothemden und der Gelbhemden und analysieren die Gründe für die gesellschaftlichen Spannungen.
Eine Welt Info mit weiterführenden Links und Informationen.
Die CD-ROM "Konflikte XXL" vermittelt Grundwissen über die Themen Kommunikation, Konflikte und Gewalt. 38 "Lernräume" ermöglichen den Nutzern eine interaktive Auseinandersetzung. Besonderes Gewicht wird auf die Aspekte Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung und Mediation gelegt.
Informationen des Instituts für Friedenspädagogik.
In dem Band wird beschrieben, welche Erfahrungen Partner des EED – und der EED selbst – aus der Entwicklungsarbeit in Situationen, in denen Konflikte gewaltsam ausgetragen werden, gesammelt und wie sie damit ihre Arbeit und Arbeitsweise den neuen Herausforderungen angepasst haben – und weiterhin beständig anpassen.
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