Ein häufiges Problem: Die Idee für ein entwicklungsbezogenes Bildungsprojekt, eine Aktion oder Maßnahme an der Schule oder in der Gemeinde ist geboren, allerdings gestaltet sich die Umsetzung mangels finanzieller Ressourcen schwierig oder wird gar verunmöglicht.
Auf dieser Seite finden Sie Hinweise auf Organisationen, die Finanzierungsmöglichkeiten für Eine-Welt- und Umweltprojekte auf Landes-, Bundes- oder Europa-Ebene aufzeigen sowie zu Fragen der konkreten Antragsabwicklung beraten.
Evangelischer Entwicklungsdienst: neuer Förderschwerpunkt
Der EED fördert eine breite Palette an Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit wie beispielsweise Tagungen, ökumenische Lernreisen, Partnerschaftsprojekte, Recherchereisen, Kampagnen, Filme/Medien und Bildungsarbeit im Fairen Handel. Mit der 2008 publizierten Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" wollen der EED und seine Mitherausgeber Brot für die Welt und der BUND eine breite gesellschaftliche Debatte über eine nachhaltige Wirtschafts-, Sozial und Umweltpolitik initiieren. Der EED hat daher für die Jahre 2009-2010 einen neuen Förderschwerpunkt eingerichtet. Aktionsgruppen, Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, sich bei der Planung ihrer Projekte zu fragen, welchen spezifischen Beitrag diese zu einem "zukunftsfähigen Deutschland in einer globalisierten Welt" leisten können. Im Rahmen des Förderschwerpunkts werden Vorhaben unterstützt, die einen erkennbaren Beitrag zur Diskussion über Nachhaltigkeitsfragen leisten und dabei den Schwerpunkt auf der globalen Dimension haben. Für den Förderschwerpunkt stehen in 2009 und 2010 jeweils 300.000 Euro zur Verfügung. Für die Anträge gelten die allgemeinen EED-Kriterien für die Förderung entwicklungspolitischer Bildungs- und Informationsarbeit.
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Die parteipolitisch unabhängige und gemeinnützige Stiftung Nord-Süd-Brücken fördert zivilgesellschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern im Bereich der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit. Unterstützt werden u.a. Maßnahmen der schulischen/außerschulischen Bildungsarbeit, öffentlichkeitswirksame Aktivitäten und Kampagnen zur Armutsbekämpfung, zu den MDG und Menschenrechten sowie zum Fairen Handel. Die Stiftung qualifiziert ostdeutsche Nichtregierungsorganisationen (NRO) durch Beratungsangebote und unterstützt die ostdeutschen Landesnetzwerke bei der entwicklungspolitischen Lobbyarbeit. Als unabhängiger Akteur plant und gestaltet sie auch eigene Inlandsprojekte. Zur Erreichung ihrer Ziele beteiligt sich die Stiftung zusätzlich an entwicklungs- und friedenspolitischen Kampagnen. Ausführliche Informationen zu Förderprogrammen und Richtlinien der Stiftung Nord-Süd-Brücken finden sich auf der Homepage.
Die Website des EntwicklungsPolitischen Netzwerks EPN Hessen bietet umfangreiche Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Hier finden Sie Infos, Tipps, Links und Adressen über Fördermittel für Inlands- und Bildungsarbeit, für Projektarbeit im Süden sowie weitere Adressen und Hinweise zum Thema Fundraising. Gelistet sind auch die Unterstützungsprogramme für Auslandsdienste.
Die Frage, wie man einen Austausch oder eine Begegnung finanziert beziehungsweise für die potenziellen Teilnehmer/ -innen finanzierbar macht, stellt sich fast immer. Die Internetseitegibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, an Fördermittel oder andere Gelder zu kommen.
Die Seite bietet Anregungen und umfangreichen Service für die Bildungsarbeit zu Eine-Welt- und Umweltthemen. So werden unter anderem die vielfaltigen Finanzierungsmöglichkeiten für Eine-Welt- und Umweltprojekte auf Landes-, Bundes- und Europaebene vorgestellt. Herausgegeben und gepflegt wird das Portal durch das Projektbüro Süd-Nord in der Bildungsarbeit, angesiedelt bei VNB und VEN in Barnstorf.
Der von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Bonn überarbeitete Finanzierungsratgeber zu Fördermöglichkeiten der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit ist wieder online. Beschrieben werden die auf Länder-, Bundes-, und EU-Ebene vorhandenen Fördertöpfe. Weiterhin werden gelungene Beispiele vorgestellt und weiterführende Informationen gegeben.